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Hat Ihr Kind Schwierigkeiten in der Schule?

Zeigen sich Probleme besonders im Fach Mathematik oder Deutsch?

Versucht ihr Kind den Umgang mit dem betroffenen Fach zu vermeiden?

Sind die Hausaufgaben ein Reizthema in Ihrer Familie?

Scheint Ihr Kind überfordert, oder klagt häufig über körperliches Unwohlsein

Zieht sich ihr Kind zunehmend zurück, oder zeigt auffälliges Verhalten?

Das Selbstwerterleben Ihres Kindes scheint zu sinken?

In ihrer Familie gibt es immer weniger Qualitätszeit für einander?

Dann sollten Sie über Lerntherapie nachdenken!

Mit kleinen Schritten zu klaren Zielen (durch Lerntherapie)

Die integrative Lerntherapie bietet Lösungen an, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den Teufelskreis von negativen Lernerfahrungen, Frust und wenig Selbstwerterleben durchbrechen können. Erfolgszuversicht lässt die Freude an den Lerninhalten wieder zu. Sie als Familie haben wieder Raum füreinander.

Die integrative Lerntherapie ist eine Therapieform zur Behandlung von Lernstörungen wie Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) und Dyskalkulie (Rechenstörung). Circa sechs bis acht Prozent der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind von einer Lernstörung betroffen und haben daher erhebliche Schwierigkeiten Lesen, Schreiben und/ oder Rechnen zu erlernen.

Lernstörungen werden von den internationalen Klassifikationssystemen (ICD, DSM) als umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten definiert. Sie treten häufig in Kombination sowie in Verbindung mit weiteren Störungen auf wie z. B. Aufmerksamkeitsstörungen (AD(H)S).

Lernstörungen bestehen von früher Kindheit an, erkennbar werden sie meist erst mit Schulbeginn. Es sind andauernde Störungen, teilweise mit Krankheitswert. Sie erfordern eine fachkundige und individualisierte Diagnostik und Therapie, welche in einer integrativen Lerntherapie geleistet werden. Die integrative Lerntherapie fasst psychotherapeutische und fachdidaktische Komponenten zu lerntherapeutischen Interventionen zusammen. In ihr sind wissenschaftliche Erkenntnisse aus Pädagogik, Psychologie und Medizin, sowie aus der Linguistik, der Mathematik und den Fachdidaktiken Deutsch und Mathematik integriert. Die integrative Lerntherapie ermöglicht den Aufbau der Schlüsselkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen. Darüber hinaus wird die seelische Gesundheit gestärkt und eine angemessene Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sichergestellt.

Integrative Lerntherapie, was ist das genau?

Die Lerntherapie kann als Prozess von einer negativen zu einer positiven Lernstruktur betrachtet werden. Kinder mit Lernstörungen haben aufgrund der vielen Misserfolgserlebnisse oft das Vertrauen in sich verloren, Lesen, Schreiben bzw. Rechnen jemals so gut zu erlernen, wie sie es bei ihren Klassenkameraden wahrnehmen. Ihr innerer Dialog ist geprägt von Selbstzweifeln, die ihren gesamten Lern- und Entwicklungsprozess beeinflussen. Bei Lernschwierigkeiten entsteht durch Leistungserwartung, Versagen, Misserfolg und Misserfolgserwartung eine Dynamik aus drei sich negativ verstärkenden Kreisläufen. Diese haben Dieter Betz und Helga Breuninger schon 1982 als „Teufelskreis Lernstörungen“ beschrieben.

Mit Hilfe eines Wirkungsgefüges kann in der integrativen Lerntherapie der Ist-Stand bestimmt und die lerntherapeutischen Interventionen abgeleitet, begründet und dokumentiert werden. Ziel ist es, die Negativspirale zu unterbrechen und ein positives Wirkungsgefüge zu entwickeln.

Lern- und Beziehungsdialoge beeinflussen den inneren Dialog des Kindes. In der integrativen Lerntherapie ist der Beziehungsdialog durch Ermutigung, Zutrauen und Vertrauen in die Entwicklungsfähigkeit des Kindes bestimmt. Beim Lerndialog geht es um die kindgerechte Aufbereitung, Vermittlung und Verarbeitung der Lerninhalte. Vom individuellen Lernstand ausgehend werden die Lernangebote so gestaltet, dass das Kind von Anfang an Erfolge erzielt, diese sich selbst zuschreibt und sich somit selbstwirksam erlebt. Wir gestalten die Aufgaben dementsprechend entwicklungsangemessen, motivierend und attraktiv und präsentieren sie respektvoll. Fehler verstehen wir als Lösungsansätze die dazu dienen die Denkprozesse des Kindes zu verstehen. Gemeinsam mit dem Kind nutzen wir diese Ansätze auf richtige Lösungen hinzulenken.

Wir als Lerntherapeutinnen verfügen über die Kompetenz, sicherzustellen, dass das Kind weder unter- noch überfordert ist. Wir lenken den Lernprozess so, dass das Kind die Schriftsprache und/oder das Rechnen für sich bedeutsam erlebt, zunehmend versteht und an Zutrauen gewinnt, diese zu erlernen.

Durch unser Vorgehen vor dem Hintergrund einer systemischen Betrachtung werden zum einen individuelle Wirkfaktoren berücksichtigt, das Kind wird zum anderen innerhalb seines Kontextes betrachtet.

1. Individuelle Faktoren

Kognitive Fähigkeiten: Dazu gehören Intelligenz, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und exekutive Funktionen, die die Fähigkeit eines Kindes beeinflussen, Informationen zu verarbeiten und zu lernen.

Emotionale und soziale Aspekte: Emotionale Stabilität, Motivation und soziale Kompetenzen spielen eine entscheidende Rolle im Lernprozess. Kinder, die emotional unterstützt werden, zeigen oft bessere Lernleistungen.

 

2. Lernumgebung

Familiäre Situation: Belastende Rahmenbedingungen schaffen manchmal zusätzliche Erschwernisse, was sich möglicherweise auch auf den Erziehungsstil und die Beziehungen innerhalb der Familie auswirkt.

Schulische Rahmenbedingungen: Die Qualität der Schule, die Lehrmethoden, das Klassenzimmerklima und die Verfügbarkeit von Ressourcen (z.B. Materialien, Technologie) sind entscheidend für den Lernerfolg.

 

Soziale Interaktionen: Die Beziehungen zu Lehrern und Mitschülern beeinflussen das Lernen. Ein positives soziales Umfeld fördert die Motivation und das Engagement.

3. Lehrmethoden

Didaktische Ansätze: Verschiedene Lehrmethoden (z.B. kooperatives Lernen, projektbasiertes Lernen) können unterschiedliche Lernergebnisse erzielen. Die Anpassung der Methoden an die Bedürfnisse der Schüler ist wichtig.

Feedback und Evaluation: Regelmäßiges Feedback hilft den Schülern, ihren Lernfortschritt zu erkennen und Anpassungen vorzunehmen.

4. Kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse

Familienhintergrund: Der Bildungsstand und die Einstellungen der Eltern sowie die familiäre Unterstützung können den Lernprozess erheblich beeinflussen.

Gesellschaftliche Erwartungen: Kulturelle Normen und Werte, die mit Bildung verbunden sind, können die Motivation und die Lernziele der Kinder prägen.

Die systematische Betrachtung des schulischen Lernprozesses in der Lerntherapie erfordert ein ganzheitliches Verständnis der Wechselwirkungen zwischen individuellen, sozialen, kulturellen und umweltbedingten Faktoren. Ein integrativer Ansatz, der diese Dimensionen berücksichtigt ermöglicht es  uns in der Lerntherapie effektive Lernstrategien zu entwickeln und die Lernbedingungen für das Kind zu optimieren.

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Integrative Lerntherapie
Susanne Pullem

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Häufige Fragen

Lerntherapie ist eine gezielte, ganzheitliche Förderung für Kinder mit erheblichen Lern- und Leistungsstörungen – zum Beispiel bei Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Rechenschwäche. Im Gegensatz zur Nachhilfe geht es nicht nur um das Üben von Schulstoff, sondern um das Auflösen tiefer liegender Lernblockaden, den Aufbau von Selbstvertrauen und die Stärkung emotionaler und kognitiver Grundlagen.

Grundlegender Baustein ist der Aufbau fachlicher Fertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen.

Wenn Ihr Kind anhaltende Schwierigkeiten in der Schule zeigt, sich zunehmend zurückzieht, überfordert wirkt oder der Schulbesuch zur Belastung wird, ist das ein wichtiger Hinweis. Je früher eine gezielte Unterstützung erfolgt, desto besser lassen sich negative Entwicklungen aufhalten oder umkehren.

Nach einem unverbindlichen Erstgespräch erfolgt eine individuelle Diagnostik. Auf dieser Grundlage erstellen wir einen passgenauen Förderplan, der auf die Stärken und Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt ist. Die Förderung findet in der Regel einmal pro Woche in Einzelsitzungen statt – in ruhiger Atmosphäre und mit viel Raum für Vertrauen und Motivation.

In der Regel ist Lerntherapie eine privat zu finanzierende Leistung. In manchen Fällen kann jedoch eine teilweise Kostenübernahme über das Jugendamt (§35a SGB VIII) möglich sein. Gerne beraten wir Sie hierzu individuell.

Die Dauer ist abhängig von der individuellen Situation des Kindes. Die Sitzungen finden in der Regel einmal pro Woche statt, um eine kontinuierliche Entwicklung zu ermöglichen.

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